Reisen im Nachbarland immer mit einer Polen Karte
Polen entwickelt sich mehr und mehr zum Reiseland. Eine Polen Karte sollte bei keiner Polen-Reise fehlen und hilft, sich in unbekannten Regionen sicher zu orientieren und entlegene Orte zu entdecken.
Deutsche und Polen haben eine lange gemeinsame, oft schmerzliche Geschichte. Nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes und der Öffnung Polens zum Westen und seiner Integration in NATO und Europäische Union entdecken die Deutschen mehr und mehr Polen als Reiseland. Besuchten früher hauptsächlich die Deutschen, die bis zum Ende des 2. Weltkrieges in Schlesien oder Ostpreußen gelebt hatten, ihre ehemalige Heimat, so entdecken seit einigen Jahren Deutsche ihr Nachbarland als freundliches und attraktives Reiseland.
Polen ist dabei in fünf geografische Teile zu untergliedern. Dazu zählen die Ostseeküste, an die vier große Seenplatten und das mitteleuropäische Tiefland anschließen. Südlich des Tieflands befinden sich Masowien und Schlesien, dies unterteilt in Nieder- und Oberschlesien. Nach Süden schließen hier die polnischen Mittelgebirge an sowie die Sudeten und Waldkarpaten. Kattowitz und Warschau sind die beiden größten Städte mit einer reichen kulturellen und wirtschaftlichen Vergangenheit.
Die Vielfalt der Landschaften und Städte macht die Nutzung einer Polen Karte bei einer Entdeckungsreise durch das Land unverzichtbar. Da sich in den vergangenen Jahren der Straßenbau in Polen rasant entwickelt hat, ist darauf zu achten, dass eine aktuelle Polen Karte mitgeführt wird. So fällt es viel leichter, das Reiseziel in der Masurischen Seenplatte, den Zahnarzt in Stettin oder die Urlaubsorte im Riesengebirge oder in den Karpaten zu finden. Die großen polnischen Städte warten immer mit einer sorgfältig restaurierten Altstadt mit viel Atmosphäre auf. Hier lohnt es sich, vorab Information über Bistro-, Kneipen- und Musikszene per Internet einzuholen und dann sehr direkt das Ziel anzusteuern.
Die großen Städte sind alle auch Universitätsstädte mit einem intensiven Studentenleben. Reiseanlässe nach Polen gibt es genug. Wer etwa auf den historischen Spuren des Bergbaus und der Textilindustrie wandern möchte, findet in Ober- und Niederschlesien dafür viele Gelegenheiten. Wroclaw, das frühere Breslau, ist eine Universitätsstadt mit sehr viel Tradtion. Dreizehn Nobelpreisträger hat die Universität vorzuweisen.
Die Kneipen und Restaurants sind von vorzüglicher Qualität und anheimelnder Atmosphäre. Wer die Natur bevorzugt, findet im Riesengebirge, den Karpaten und der Masurischen Seenplatte weitgehend unberührte Natur, in der zur Orientierung eine Landkarte immer hilfreich ist.