Mit dem Stadtplan Gelsenkirchen findet man Schalke 04
Auch der Kenner des Ruhrpotts hat Probleme, sich stets inmitten aller Städte und Stadtteile zu orientieren. Ein Stadtplan Gelsenkirchen sollte im Auto nicht fehlen, wenn man im Ruhrgebiet unterwegs ist.
Gehört Wattenscheid zu Bochum oder zu Gelsenkirchen, Kray zu Essen oder schon zu Gelsenkirchen? Was hat es mit Bismarck auf sich? Katernberg gehört doch bestimmt zu Gelsenkirchen, oder? Und was ist, wenn man nach Bulmke-Hüllen will? Da kann Verlegenheit aufkommen. Denn viele kleine Siedlungen, die im 19. Jahrhundert rund um den Bergbau und andere Industriebetriebe entstanden sind, wurden später zu Stadtteilen und Gemeinden zusammengefasst. Der Übergang von einer zur anderen Stadt ist fließend; das Ruhrgebiet reicht von Duisburg bis nach Dortmund. Ein vielfältiges System von Autobahnen und Schnellstraßen, von öffentlichen Verkehrsmitteln, von Wohn- und Industriegebieten – das ist das Ruhrgebiet, und das ist Gelsenkirchen, im Herzen des Potts gelegen.
Die Orientierung im Stadtplan Gelsenkirchen fällt dem auswärtigen Besucher manchmal schwer, weil sich – wie auch in anderen Ruhrgebietsstädten – Wohn- und Gewerbegebiete ständig abwechseln. Dabei sind die Ausmaße der Gewerbegebiete, meist frühere Betriebe der Montanwirtschaft, von beachtlicher Dimension. Wer Gelsenkirchen besucht oder eine Fußballspiel auf Schalke erleben möchte, tut gut daran, sich anhand eines Plans über die Anfahrt zum Stadion Gedanken zu machen. Wer von Norden kommt, sollte über die A42 an das Stadion, jetzt Veltins-Arenau genannt, heranfahren. Der Autofahrer erkennt in seinem Stadtplan Gelsenkirchen, dass die Veltins-Arena nicht im Stadtteil Schalke liegt, sondern dass man sich vom Zentrum über Schalke-Nord, die Emscher kreuzend, dem Stadion nähern muss. Die Veltins-Arena liegt nahe der Stadtgrenze zu Gladbeck.
In Gelsenkirchen ist es so wie in vielen Städten des Ruhrgebiets: In den nördlichen Stadtteilen liegen eher die industriell und gewerblich genutzten Flächen, in den südlichen Stadtteilen eher die Wohnviertel. Der Strukturwandel im Ruhrgebiet hat Gelsenkirchen, vormals eines der großen Zentren der deutschen Industrieproduktion, besonders hart getroffen. Mit einem Wissenschaftspark und Ansiedlungen von modernen Wissenschafts- und Dienstleistungsunternehmen ist Gelsenkirchen wieder zu einem Magneten mitten im Ruhrgebiet geworden. Dazu hat nicht zuletzt die Nutzung von ehemaligen Industriebrachen als Landschaftsparks beigetragen. Besonders hervorzuheben ist hierbei die ehemalige Zeche Nordstern, deren Gelände durch eine Bundesgartenschau revitalisiert wurde und heute die Hauptverwaltung der THS beherbergt.