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Zweijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten

Wer über Eigenschaften wie Flexibilität und Belastbarkeit verfügt und ein Interesse daran hat, mit Menschen zu arbeiten, der kann eine Ausbildung zum Rettungsassistenten absolvieren.

Der Beruf des Rettungsassistenten ist für viele junge Menschen besonders attraktiv. Ein Grund hierfür: Die Arbeit von Rettungsassistenten bringt unter anderem so etwas wie einen "heroischen" Aspekt mit sich, da diese Personen die ersten Ansprechpartner am Unfallort sind. Auch der Umgang mit Menschen jeglichen Alters macht die Arbeit in hohem Maße interessant, ob beim Krankentransport oder beim Blutspendedienst.

Die Aufgabe von Rettungsassistenten besteht in erster Linie darin, am Unfallort Erste-Hilfe-Maßnahmen durchzuführen. Nicht selten handelt es sich dabei um lebensrettende Sofortmaßnahmen. Um diese Tätigkeit ausführen zu können, ist eine spezielle Ausbildung zum Rettungsassistenten notwendig. Diese umfasst eine Dauer von insgesamt zwei Jahren, wobei theoretische und praktische Lehrinhalte vermittelt werden. Die Theorieausbildung findet im ersten Lehrjahr an Schulen für Rettungsassistenten statt. Noch im selben Jahr muss außerdem ein Praktikum in einer Klinik absolviert werden. Das erste Lehrjahr wird mit einer Prüfung abgeschlossen, deren Ablauf von einer Behörde kontrolliert wird. Einige Auszubildende, die im Voraus bereits eine Ausbildung mit deckungsgleichen Lehrinhalten absolviert haben, beispielsweise Rettungssanitäter, Krankenpfleger und Polizisten, haben die Möglichkeit, sich einige Leistungen anrechnen zu lassen. Im zweiten Lehrjahr der Ausbildung zum Rettungsassistenten findet eine praktische Tätigkeit statt. Diese wird in der Regel bei einem Rettungsdienst absolviert. Auch im zweiten Ausbildungsabschnitt können vorher erbrachte Leistungen nach Absprache teilweise anerkannt werden.

Die Tätigkeit der Rettungsassistenten ist jedoch nicht nur couragiert und ehrenhaft, sondern auch abwechslungsreich und anspruchsvoll. Neben Blutspendediensten und Krankentransporten können Rettungsassistenten auch bei Rettungswachen, Katastrophenhilfswerken und bei der Feuerwehr eingesetzt werden. Wer auch mit den unangenehmen Aspekten des Rettungsassistentendaseins umzugehen weiß, uneingeschränkte Flexibilität beweist sowie körperlich und auch psychisch in hohem Maße belastbar ist, der sollte über eine Ausbildung zum Rettungsassistenten nachdenken.


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