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Bücher der Regelschule oder Montessori Material?

Welche Vorteile bietet die Montessori Pädogogik und das speziell dazugehörgie Montessori Material im Vergleich zum Regelschulsystem mit teilweise veralteten bzw. überholten Büchern und zu wenig Alltagsnähe?

Viele junge deutsche Eltern sind unglücklich mit dem Bildungsangebot des deutschen Regelschulsystems. Neben überteuerten Privatschulen ist das Waldorfprinzip zwar bekannt bei deutschen Eltern, aber doch umstritten und stellt keine wirkliche Alternative dar. Obwohl international renommiert und akzeptiert, ist die Montessori-Methode in unseren Breitengraden eher unbekannt. Sie bietet jedoch eine Möglichkeit der Privatschule zu moderaten Preisen - mit speziell entwickeltem Montessori Material und dies ganz ohne Leistungsdruck für die Schüler. In einem Ganztagsunterricht bis 15 Uhr können die Kinder während der Unterrichtszeit unter Beaufsichtigung und Leitung zweier Lehrer frei wählen, womit und wie lange sie sich mit dem Montessori Material beschäftigen.

Entsprechend des kindlichen Lernwillens unterstützt die Methode das Prinzip "Lernen mit Freude". Spielerisch werden die Kinder an die verschiedenen Unterrichtsfächer herangeführt und ganz ohne Leistungsdruck ausgebildet. Montessori-Schulen bieten Zweisprachigkeit an. Die Größe der Klassen beschränkt ist auf maximal 20 Kinder verschiedener Altersklassen beschränkt. Hier gilt die Devise: Kinder lernen von Kindern. Der Unterricht wird grundsätzlich von zwei anwesenden Lehrern begleitet und vertritt die Theorie "Lernen durch Anfassen". Speziell hierfür wurde das Montessori Material entwickelt. Die Klassenräume sind komplett mit diesem Material ausgestattet, was den Kindern das lästige "Bücher schleppen" Tag für Tag erspart. Des weiteren sind die Kinder frei von Hausaufgaben aufgrund des Ganztagsunterrichts.

Neben Tierkarten, um die Anlaute zu erlernen, werden unter Anderem geometrische Formen wie Spielzeug behandelt. Die Kinder können es frei zur Bearbeitung auswählen und die Dauer der Beschäftigungzeit individuell festlegen. Dadurch bleibt ein Empfinden des Lernzwangs gänzlich aus. In den geplanten Gruppenarbeiten werden nicht nur kreative Projekte umgesetzt, sondern auch Gesprächskreise, in denen Kinder eine Form der freien Rede erlernen.

Auch die Familie wird im Montessori-Konzept integriert. Eltern werden Projektzeiten angeboten, in denen alltägliche Dinge erarbeitet werden können. Vom gemeinsamen Brot backen bis hin zur Gartengestaltung wird den Kindern ermöglicht, mit den Eltern zusammen zu festgesetzten Zeiten Alltägliches kennenzulernen und zu erfahren.


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