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Die besondere Heilwirkung der Baldrian-Tropfen

Baldrian-Tropfen sind als Medikament gegen eine Vielzahl von Krankheiten einsetzbar. Die Pflanze ist auch in Europa sehr weit verbreitet und ist daher eines der günstigsten Medikamente.

Baldrian ist der Gattungsbegriff für die Familie der Baldriangewächse, die bis zu 250 verschiedene Pflanzenarten umfasst. Baldrian ist den meisten Menschen in der Form von Baldrian-Tropfen bekannt, wie sie in der Apotheke, in der Drogerie, im Reformhaus und sogar im Supermarkt gekauft werden können. Baldrian ist damit zu einem echten Allzweckmittel gegen eine ganze Reihe von Beschwerden geworden. Die Herstellung der Baldrian-Tropfen ist einfach und kostengünstig, weshalb auch Ärzte häufig empfehlen, kleinere Beschwerden zuerst mit Baldrian zu behandeln, bevor man zu aufwändigeren Medikamenten greift.

Da die Zahl der Baldrianarten so groß ist, sollte man sich klar machen, welche Art für medizinische Zwecke Verwendung findet. Sie hört auf den lateinischen Namen valeriana officinalis, besitzt weißliche bis rosafarbene Blüten und gefiederte Blätter. Der Baldrian hat eine sehr weite Verbreitung in allen gemäßigten Klimazonen Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas. In Mitteleuropa wächst der Baldrian häufig an Weg- und Waldrändern.

Wenn Baldrian zu einem medizinischen Produkt verarbeitet werden soll, kann die Pflanze entweder allein verwendet werden oder in Kombination mit anderen Pflanzen wie Hopfen oder Melisse. Tatsächlich bieten etwa Heilpraktiker mittlerweile eine große Anzahl an Pflanzenextraktkombinationen an, die die Wirkung des Baldrians verbessern oder seine Wirkung auf bestimmte Beschwerden konzentrieren sollen. Allgemein wird Baldrian in jedweder Form eingesetzt gegen Nervosität, Schlaflosigkeit und bei psychosomatischen Erkrankungen.

Die Wirkung der aus Baldrian gewonnenen Tropfen ist in der Vergangenheit auch durch wissenschaftliche Placebostudien bestätigt worden. Zwar scheint die Wirkung des Baldrians im Vergleich zu synthetischen Medikamenten nur gering zu sein, er zeichnet sich aber durch geringe Nebenwirkungen aus und kann so in der Regel bedenkenlos eingesetzt werden. Auch wird davon ausgegangen, dass es während einer Behandlung mit den Tropfen zu keiner Baldrianabhängigkeit kommen kann. Trotzdem sollte im Zweifelsfall geklärt werden, ob es zu unerwünschten Nebenwirkungen im Zusammenspiel mit andern Medikamenten kommen kann.


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